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Anleitung Nodalpunktadapter ... in 10 Schritten zu perfekten Panoramabildern !

1. Montageanleitung
Wir liefern unsere Adapter als Bausatz aus leicht montierbaren Modulen. Komplizierte Teile sind fertig vormontiert. Wir liefern Ihnen natürlich das benötigte Werkzeug ohne Aufpreis mit ! Sie benötigen keine besonderen handwerklichen Fähigkeiten, und an Hand der Bilder ist die Montage sicher kein Problem. Fragen zum Aufbau klären Sie am einfachsten über unser Kontaktformular, siehe Button oben.

Das erste Bild zeigt die verschiedenen Teile im Lieferzustand. Wir haben alle Schrauben und Muttern bereits unverwechselbar dem damit zu befestigendem Teil zugeordnet, das Sortieren von Kleinstteilen entfällt also ...

Einzelteile Nodalpunktadapter
Unser Aluprofilsystem wird von vier verschiedenen Befestigungselementen und Aluwinkeln zusammen gehalten.

Alle Schrauben, die von Ihnen montiert werden, haben einen so genannten Innensechskant-Linsenkopf. Auf dem Foto sehen Sie diese Schraube links abgebildet. Die dazugehörige Mutter ... man nennt sie auch Nutenstein ... finden Sie rechts daneben abgebildet. Auf die Abbildung der ebenfalls verwendeten Unterlegscheiben haben wir verzichtet, aber sie sind natürlich im Materialsatz  und auf den weiteren Bildern vorhanden.

Alle Schrauben, die von uns vormontiert werden, sind Innensechskant-Zylinderschrauben, wie ganz rechts abgebildet. Die dazu gehörigen Muttern ... auch Hammerkopfmuttern genannt ... finden Sie als zweites Teil von rechts abgebildet.

Obwohl Sie die letztgenannten vormontierten Verbindungen normalerweise nicht öffnen müssen, sollten Sie unbedingt die nachstehenden Hinweise beachten, weil Hammerkopfmuttern auf Grund ihrer Form besonders aufmerksam montiert werden müssen.
Schrauben und Muttern
Genau wie hier abgebildet muss eine Hammerkopfmutter im Profil sitzen, um optimale Festigkeit zu garantieren. Normalerweise dreht sie sich automatisch beim Festziehen in diese Position.

Wir nutzen bei unseren Produkten diese Muttern nur bei von uns vormontierten Schraubverbindungen (mit der Zylinderkopfschraube). Dieser Hinweis gilt also nur, wenn Sie einmal versehentlich eine solche Verbindung öffnen, oder den Adapter nach eigenem Gutdünken umbauen wollen.
richtig sitzende Hammerkopfmutter
Zum Vergleich - hier ist die falsche, weil schiefe Position der Mutter abgebildet. Achten Sie bitte penibel darauf, dass die Mutter sich beim Zudrehen der Schraube gerade stellt, und diese Position nicht einnimmt !

Nochmals der Hinweis: Sie brauchen sich eigentlich nicht um diese zwei Bilder zu kümmern, da alle entsprechenden Verbindungen von uns vormontiert werden !
falsch sitzende Hammerkopfmutter
Jetzt kann die Montage mit Schritt 1 endlich losgehen:

Legen Sie die beiden Aluprofile wie abgebildet nebeneinander, und schrauben Sie sie mit einer Linsenkopfschraube samt Unterlegscheibe zusammen, das sie bündig aneinander sitzen.

Das eine Profil erkennen Sie leicht an den 3 vormontierten Winkeln, das andere Profil hat die gleiche Länge, hier sind aber nur eine Linsenkopfschraube mit Unterlegscheibe und zwei Zylinderkopfschrauben an ihrer späteren Position leicht fixiert.

Alle von Ihnen zu montierenden Schrauben samt Scheiben sind im Auslieferzustand bereits leicht mit der zu verwendenden Mutter fixiert, Sie müssen sie also erst einmal lösen ... aber dafür nicht in irgendeinem Beutel suchen.

Ziehen Sie die Schraube gut fest, aber wenden Sie keine Gewalt an ! Es gilt auch hier: Übertreiben schadet, nach "fest" kommt schnell "ab".
Montageschritt 1
In Schritt 2 wird die Kameraschiene befestigt. Klappen Sie zunächst den in Schritt 1 entstanden Winkel nach rechts um, so dass ein Profil nach oben gerichtet ist.

Sie erkennen die Kameraschiene an insgesamt 4 Linsenkopfschrauben mit Unterlegscheibe, zwei davon auf einer Seite (für den Kamerawinkel, bitte jetzt noch nicht verwenden) und je eine weitere an zwei anderen Seiten des Profils. Die im Foto rechts nach oben zeigende Seite des Winkels hat gar keine Schraube, daran können Sie die richtige Position gut identifizieren !

An den in Schritt 1 entstandenen Profilwinkel befestigen Sie nun diese Schiene, zuerst wie hier im Bild zu sehen auf der Innenseite. Die Mutter kann ... wie hier im Bild ... in der Nut verschoben sein, schieben Sie sie ganz einfach unter den Schlitz des Befestigungswinkels (im Bild oben links).

Drehen Sie die Schraube ganz in die Mutter, aber noch nicht "endfest".
Montageschritt 2

In Schritt 3 kippen Sie zunächst die Konstruktion über die Kameraschienen von Ihnen weg nach vorne, damit die Konstruktion so auf dem Tisch liegt wie abgebildet.

Dann wird die Kameraschiene mit dem zweiten Winkel verbunden, natürlich wieder mit eine Linsenkopfschraube samt Unterlegscheibe. Auch hier verzichten Sie zunächst darauf, die Schrauben endfest zu ziehen.

Prüfen Sie die Position der Kameraschiene. Wenn Sie sauber rechtwinkelig sitzt, ziehen Sie die beiden Schrauben fest ... unter Beachtung unserer Warnung in Schritt 1, also nicht zu fest.

Montageschritt 3
In Schritt 4 wird nun endlich der Kamerawinkel festgeschraubt. Auf der Kameraschiene sind nur noch zwei Schrauben ungenutzt, uns somit leicht zu finden, so dass die Montage keine Probleme aufwerfen sollte.

Beide Schrauben werden samt Scheibe nur bis zum Anschlag festgeschraubt, denn mit Ihnen erfolgt später die Einstellung des Nodalpunktes auf Kamera und Objektiv, und sie müssen sicher dabei öfter geöffnet und geschlossen werden ...

Achten Sie darauf, dass der Winkel nach innen zeigt, also wie auf dem Bild über die gesamte Länge der Kameraschiene verschiebbar ist.
Montageschritt 4
In Schritt 5 wird nun Ihr TraNodal-Panoramaadapter fertig gestellt, er kann is seinem jetzigen Zustand noch ein Mal zur Sicherheit mit der Abbildung verglichen werden.

Lösen sie dann die beiden Zylinderkopfschrauben (ohne Scheiben) auf der Unterseite, und befestigen sie mit Ihnen die Stativadapterplatte an der Konstruktion.

Auch diese Schrauben müssen zur Justierung Ihrer Kamera wieder geöffnet werden, brauchen also erst einmal nur bis zum Anschlag festgezogen werden.

Die Justierung des Nodalpunktes auf Ihre Kamera-/Objektivkombination  ist detailliert in der Bedienungsanleitung beschrieben, die jeder Lieferung beiliegt. Eine Kurzbeschreibung finden Sie hier.
Montageschritt 5
Prüfen sie zum Schluss noch einmal alle Schraubverbindungen, die zur Justage nicht verwendet werden, auf festen Sitz. Die Konstruktion soll ja Ihre geliebte Kamera trage, da ist entsprechende Sorgfalt sich angebracht. An Hand der Bilder hier und auch der Abbildungen bei der Produktbeschreibung können Sie sich versichern, dass die Montage richtig erfolgt ist.

Wenn Sie sich unsicher sind, alles richtig gemacht zu haben, können Sie uns den Adapter zur kostenlosen Überprüfung zusenden. Legen Sie bitte 5 Euro für die Rücksendung innerhalb Deutschlands bei.

 

2. Justage Nodalpunktadapter  
Mit der Montage des Adapters haben Sie eigentlich die Hauptarbeit schon erledigt. Als nächster Schritt muss die Justierung auf Ihre Kamera/Objektiv-Kombination erfolgen.

Befestigen Sie als Schritt 6 den Nodalpunktadapter auf Ihrem Stativ. Die Adapterplatte passt problemlos auf die üblichen 3/8-Zoll-Gewinde. Natürlich können Sie auch einen Schnellwechseladapter ansetzen.

Wichtig ist es, die Konstruktion um 360 Grad drehen zu können. Viele Kugelköpfe haben schon eine entsprechende Vorrichtung mit Skala, und Hersteller wie Manfrotto oder Novoflex bieten spezielle Panoramascheiben an. Wenn Sie einen Kugelkopf verwenden, sollten Sie das Stativ über die Beine ausloten, nicht über die Kugel, da sonst die Drehung der Kamera möglicherweise gekippt erfolgt. Das ist nicht wirklich kritisch, kostet aber beim Stitchen Bildhöhe.
Nodalpunktadapter "mini"
Wenn der Adapter sicher auf dem Stativ befestigt ist, kann mit Schritt 7 die Befestigung der Kamera erfolgen. Schrauben Sie dazu das Gehäuse am vorgesehenen Gewinde mittels der beigepackten Rändelschraube fest. Benutzen Sie bitte die Unterlegscheiben, die Ihnen das Greifen und somit das Zudrehen der Schraube erleichtert. Versichern Sie sich, dass die Kamera sicher sitzt, und das das Objektiv parallel zur Kameraschiene ausgerichtet ist, wie im nebenstehenden Foto. Natürlich können Sie auch das Schnellwechselsystem Ihres Stativherstellers verwenden, das sich mit Sicherheit problemlos am Winkel befestigen lässt.

Die mitgelieferte Schraube kann sich von der abgebildeten Schraube unterscheiden. Die Gummischeibe dient nur der Transportsicherung, und wird für die Befestigung der Kamera nicht benötigt. Verwenden Sie das für 99% der Fälle stimmende, etwas kleiner mittlere Loch auf dem Kamerawinkel für die direkte Befestigung der Kamera! Nur bei sehr kurzen oder sehr langen Objektiven kann es erforderlich sein, die aussen liegenden Löcher zu verwenden, die aber eigentlich für die Schnellwechseladapter gedacht sind ... siehe Bild.
Nodalpunktadapter "mini"
Schritt 8: Lösen Sie nun die beiden Zylinderschrauben, die die Stativplatte mit dem Nodalpunktadapter verbinden, etwa eine halbe Drehung. Sie können dann den Winkel so lange verschieben, bis der Objektivmittelpunkt genau über der Stativachse ausgerichtet ist, wie im Foto anschaulich dargestellt.

Ein Tipp: nehmen Sie einen 50 cm langen Wollfaden, beschweren Sie ihn z.B. mit einem Kugelschreiber, und befestigen Sie ihn mit Tesafilm an der Gegenlichtblende des Objektivs. Diese drehen Sie dann so, dass der Faden durch den Objektivmittelpunkt hängt ... er muss dann auch genau auf die Mitte der Stativachse zeigen, also genauso wie der Strich rechts in Abbildung B.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für diese Einstellung, und seien Sie so pingelig wie möglich. Justierungsfehler addieren sich ...

Wenn Sie zufrieden sind, ziehen Sie die Schrauben an der Stativplatte wieder fest. Für alle Fälle können Sie nun die Position mit einem CD-Marker auf der Platte und dem Aluprofil markieren. Das ist besonders nützlich, wenn Sie den Nodalpunktadapter mit verschiedenen Kameras nutzen wollen.
Nodalpunktadapter "mini"
Im nächsten Schritt 9 wird es langsam spannend, und Sie schauen zum ersten Mal prüfend durch den Sucher. Zuvor nehmen Sie aber bitte den Faden von der Gegenlichtblende, und kleben Sie ihn in die Mitte eines gut zugänglichen Fensters, aus dem heraus Sie in der Ferne auf andere Häuser, Laternen oder andere ausreichend große, senkrechte Gegenstände schauen.

Suchen Sie sich einen markanten Punkt in der Nähe des Fadens, wie hier im Bild die Dachkante des Nachbarhauses. Wenn Sie den Faden nun durch Drehen der ganzen Apparatur auf dem Stativ von der linken in die rechte Bildecke des Suchers schieben, werden Sie sehen, wie beide Bezugspunkte (Faden und Dachkante) ihre Position gegeneinander verändern.

(Wenn Sie den Effekt wie im Bild nebenan nicht sehen können, dann haben Sie durch Zufall schon die richtige Einstellung gefunden, Gratulation)
Nodalpunktadapter "mini"
Schritt 10: bitte lösen Sie die beiden Schrauben des Kamerawinkels ein wenig, und verschieben Sie die Kamera samt Winkel auf der Kameraschiene. In sehr vielen Fällen liegt der Nodalpunkt im vorderen Drittel des Objektivs. Prüfen Sie die Abweichung der Referenzobjekte (Faden und Dachkante). Wird sie größer, war die Richtung falsch, oder Sie haben zu weit verschoben.

Tasten Sie sich an genau die Stellung von Kamera und Winkel heran, wo keine Verschiebung mehr zwischen rechter und linker Sucherecke stattfindet. Wenn das so wie im Bild rechts aussieht, ist das Ziel erreicht! Drehen Sie nun beide Schrauben fest, damit die mühsam gefundene Einstellung sich nicht selbstständig macht. Wir empfehlen Ihnen, auch hier durch eine MArkierung mit einem CD-Marker die gefundene Einstellung auf Kamerawinkel und Kameraschiene des Adapters zu markieren.

Nun ist der Punkt gekommen, alle Schrauben noch einmal auf festen Sitz zu prüfen. Dann kann es aber endlich losgehen. Viel Spaß bei der Motivsuche und bei der Bearbeitung Ihrer ersten Rundum-Panoramas!
 
Nodalpunktadapter "mini"
3. Besondere Hinweise für unser Modell MAXI  
Die Lieferung des Modells MAXI erfolgt weitgehend fertig montiert, lediglich den Adapter zum Stativ und den Kamera-Haltewinkel müssen Sie befestigen, und können dafür die Anleitung für die beiden anderen Nodalpunktadapter aus unserem Programm zu Rate ziehen. Die Schrauben befinden sich schon an Ort und Stelle !

Wie auf dem Bild zu sehen, markieren wir den Winkelsteller mit einer provisorischen Gradeinteilung. Der Doppelstrich kennzeichnet die 90-Grad-Stellung, die beiden Punkte jeweils 45 Grad aufwärts- oder abwärts Ausrichtung.

Die Striche markieren jeweils 30-Grad-Schritte.

Ob Sie diese Einteilung nutzen, oder ob Sie für Ihre Objektive eigene Markierungen anbringen, bleibt natürlich Ihnen überlassen, und ergibt sich am besten durch Probeaufnbahmen.

Wir raten aber dazu, "Ihre" Markierungen dann dauerhaft auf dem Winkelsteller anzubringen ... am einfachsten mit entsprechend platzierten Kerben. Nehmen Sie dafür einfach eine kleine Schlüsselfeile, oder ... wenn vorhanden ... eine kleine Trennscheibe an einer Dremel.



 
Winkelsteller MAXI
 
So verstellen Sie den Winkel: öffnen Sie die mittlere Schraube (die ohne Unterlegscheibe) und auch die obere Schraube ... diese aber nur wenig, damit die verbleibende Haftung allzu heftige Bewegungen des Armes verhindert. Wenn die gewünschte Position erreicht ist, ziehen Sie zuerst die "scheibenlose" Schraube fest ... alles hält dann schon wieder ... und dann auch die obere Schraube, um die Stabilität zu maximieren.

Wir liefern Ihnen kostenlos mit dem Modell MAXI einen Spannhebel (siehe Bild oben) mit, der die Fixierung des Winkelstellers wesentlich vereinfach, und in aller Regel nicht mit Kamera oder Objektiv in Berührung kommt. Wenn Sie die serienmäßige Schraube durch den beigelegten Hebel ersetzen, achten Sie bitte darauf, Kamera und Objektiv frei beweglich sind !

Die untere der drei Schrauben dient als Haltepunkt, und sollte niemals geöffnet werden, es sei denn, ein besonderes Objektiv macht das notwendig. Uns ist aber bisher keine Kamera/Objektivkombination bekannt, wo ein Verstellen notwendig gewesen wäre.
Winkelsteller MAXI

Stellen Sie Fragen zur Montage und Justierung über unser Kontaktformular (siehe Link ganz oben rechts). Tipps für die Erstellung der Fotos und zur Software für's Stitchen und Veröffentlichen/Anzeigen finden Sie über Google.

Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben vorbehalten.
 

Letzte Aktualisierung: 1. März 2009